Was wäre, wenn der Rauch über dem Hochofen kein Abfall wäre – sondern ein Rohstoff?
Genau diese Frage stellt Carbon2Chem®. Statt die bei der Stahlproduktion entstehenden Hüttengase einfach zu verbrennen, werden sie aufgefangen, mit grünem Wasserstoff kombiniert und in wertvolle Produkte wie Methanol und Ammoniak verwandelt – Grundstoffe, die die Welt täglich braucht.
Was hat Düngemittel mit einem Stahlwerk gemeinsam?
Mehr als man denkt. Die Produkte, die Carbon2Chem® aus Hüttengasen gewinnt – Methanol und Ammoniak – sind keine Nischenchemikalien, sondern globale Grundstoffe. Sie stecken in Kraftstoffen, die Schiffe und Flugzeuge antreiben, in Kunststoffen des Alltags und in Düngemitteln, die weltweit die Landwirtschaft versorgen.
Das Besondere: All das entsteht nicht aus neuen fossilen Quellen, sondern aus Gasen, die bei der Stahlproduktion ohnehin anfallen. Entdecke unten, welche Wege Methanol und Ammoniak nehmen – und wie groß ihr Potenzial wirklich ist.
Ideen brauchen einen Ort, an dem sie Wirklichkeit werden.
Carbon2Chem® ist keine Theorie mehr. Was einst als Forschungsidee begann, wird heute in einer Pilotanlage mitten im Ruhrgebiet erprobt – direkt dort, wo die Hüttengase entstehen: am Stahlwerksstandort von thyssenkrupp in Duisburg. Im Technikum treffen Wissenschaft und Industrie aufeinander, um gemeinsam zu beweisen, dass eine CO₂-neutrale Stahlproduktion möglich ist – und zwar im echten Betrieb, nicht nur im Labor.
Das Technikum
Direkt am Stahlwerksstandort von thyssenkrupp in Duisburg demonstriert das Carbon2Chem®-Technikum im realen Betrieb, wie Hüttengase statt verbrannt zu werden als Kohlenstoffquelle genutzt werden. Kombiniert mit grünem Wasserstoff entstehen daraus Methanol und Ammoniak – wertvolle Grundstoffe für Kraftstoffe, Kunststoffe und Dünger. Die Pilotanlage liefert die Erkenntnisse für die Skalierung auf industriellen Maßstab.

