Technologie · Überblick
Vom Hüttengas zum Wertstoff
Hüttengase aus der Stahlproduktion werden aufgefangen, gereinigt, mit grünem Wasserstoff zu Synthesegas gemischt und mithilfe von Katalysatoren zu Methanol und Ammoniak umgewandelt.
Vom Prozessgas zum Alltagsprodukt
Klingt kompliziert? Im Kern ist es das gar nicht. Vier Schritte genügen, um aus Prozessgas etwas Wertvolles zu machen.
01
Auffangen statt verbrennen
Bei der Stahlherstellung entstehen Hüttengase mit CO₂, CO, Wasserstoff und Stickstoff. Statt sie zu verbrennen, werden sie gesammelt und von hunderten Spurenstoffen gereinigt.
02
Kraft aus Wind und Sonne
Grüner Wasserstoff aus erneuerbarem Strom kommt dazu. Kerntechnologie ist die Wasserelektrolyse – im Technikum mit zwei Megawatt Leistung.
03
Neu zusammengesetzt
Aus Gas und Wasserstoff entsteht Synthesegas. Katalysatoren fügen die Bausteine gezielt neu zusammen – ein bisschen wie die Natur, nur gesteuert.
04
Fertig zum Weiterverwenden
Am Ende stehen Methanol, Ammoniak und höhere Alkohole – Grundstoffe für Kraftstoffe, Kunststoffe und Dünger.
Ein Netzwerk über Branchengrenzen hinweg
Stahl-, Zement- und Kalkwerke liefern Kohlenstoff, erneuerbarer Strom liefert Wasserstoff, die Chemie macht daraus neue Produkte. Entdecken Sie die Bausteine von Carbon2Chem® und wie sie den Kohlenstoffkreislauf schließen.
Den Prozess in Bewegung sehen
Filme von Fraunhofer UMSICHT zu den Anlagen im Carbon2Chem®-Technikum (öffnen YouTube in neuem Tab).
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Hüttengase und andere industrielle Punktquellen – und warum ihre Reinigung so anspruchsvoll ist.

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Technikum Duisburg
Die komplette Prozesskette unter realen Bedingungen – mit 3D-Rundgang.

Skalierung
Auf dem Weg in die Industrie
Vom Milliliter im Labor zu Litern am Tag – und weiter in den industriellen Maßstab.
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