Englische Fassung

Folgt im Projekt

Diese Seiten zeigen den Entwurf auf Deutsch. Die englische Sprachfassung ist Teil der Umsetzung.

Technologie · Elektrolyse

Wasserstoff aus Elektrolyse

Der Beitrag von thyssenkrupp nucera zu Carbon2Chem®: Eine Pilotanlage für alkalische Wasserelektrolyse erzeugt in Duisburg den Wasserstoff für die Weiterverarbeitung der Prozessgase aus der Stahlproduktion.

2 MWLeistung der Pilotanlage für alkalische Wasserelektrolyse

seit 2018in Betrieb am Standort von thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg

H₂ + O₂Wasser wird mithilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten

Der Beitrag von thyssenkrupp nucera

Wasserstoff für Carbon2Chem®

Mit einer Pilotanlage für alkalische Wasserelektrolyse leistet thyssenkrupp nucera einen wichtigen Beitrag zum Projekt Carbon2Chem®. Die 2-Megawatt-Anlage wird seit 2018 am Standort von thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg betrieben und erzeugt Wasserstoff für die Weiterverarbeitung von Prozessgasen aus der Stahlproduktion.

Bei der Elektrolyse wird Wasser mithilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien kann Wasserstoff erzeugt werden, ohne zusätzliche CO₂-Emissionen zu verursachen.

Wasserelektrolyse im Carbon2Chem®-Technikum in Duisburg

Die 2-MW-Wasserelektrolyse im Carbon2Chem®-Technikum in Duisburg.

Das Prinzip

Aus Wasser und Strom wird Wasserstoff

Wasserstoff ist neben dem Kohlenstoff aus den Hüttengasen die zweite Zutat für die Chemie.

01

Strom aus Wind und Sonne

Die Elektrolyse braucht Strom. Stammt er aus erneuerbaren Quellen, entsteht Wasserstoff ohne zusätzliche CO₂-Emissionen.

02

Wasser wird gespalten

In der alkalischen Wasserelektrolyse wird Wasser mithilfe von Strom in Wasserstoff (H₂) und Sauerstoff (O₂) aufgespalten.

03

Wasserstoff trifft Hüttengas

Der Wasserstoff wird mit den gereinigten Hüttengasen zu Synthesegas gemischt – dem Ausgangsstoff für Methanol und Ammoniak.

Forschungs- und Testplattform

Elektrolyse unter realen Bedingungen

Die Anlage erzeugt nicht nur Wasserstoff, sie dient zugleich als Forschungs- und Testplattform. Unter realen Industriebedingungen werden verschiedene Betriebsweisen, neue Komponenten und schnell wechselnde Lastprofile untersucht.

Betriebsweisen

Wie verhält sich die Anlage in unterschiedlichen Betriebsweisen? Das Technikum liefert die Antworten unter realen Industriebedingungen.

Neue Komponenten

Neue Komponenten werden im laufenden Betrieb erprobt, bevor sie in größere Anlagen einfließen.

Wechselnde Lastprofile

Erprobt wird unter anderem, wie sich die Elektrolyse an die schwankende Verfügbarkeit von Wind- und Solarenergie anpassen lässt.

Weltweit im Einsatz

Von Duisburg in die größten Wasserstoffprojekte

Die in Duisburg gewonnenen Erkenntnisse fließen auch in die Weiterentwicklung der Elektrolysetechnologie von thyssenkrupp nucera ein. Sie kommt heute in einigen der weltweit größten industriellen Wasserstoffprojekte zum Einsatz – unter anderem in den Niederlanden, Schweden und Saudi-Arabien.

Das 20-Megawatt-Modul scalum® für die alkalische Wasserelektrolyse von thyssenkrupp nucera

Das standardisierte 20-Megawatt-Modul scalum® für die alkalische Wasserelektrolyse. Bild: thyssenkrupp nucera.

Ausblick

Eine weitere Elektrolysehalle

Am Standort in Duisburg entsteht derzeit eine weitere Elektrolysehalle. Sie stärkt die benötigte Wasserstoffversorgung und schafft eine wichtige infrastrukturelle Voraussetzung für den kontinuierlichen industriellen Betrieb.

Partner im Konsortium

thyssenkrupp nucera

thyssenkrupp nucera erzeugt grünen Wasserstoff aus erneuerbarem Strom durch Wasserelektrolyse. Der Wasserstoff kann mit CO₂ zu Synthesegas reagieren oder anders genutzt werden. Im Rahmen des Projekts Carbon2Chem® zeigt thyssenkrupp nucera, wie die Elektrolyse die Industrie grüner machen kann.

Tiefer einsteigen

Weiter in der Technologie

Prozess

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Pilotanlage

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Skalierung

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